Nun sind wir wieder in nördliche Richtung unterwegs. In der Nähe von Cairns und nördlich davon gibt es wunderschöne Natur zu bewundern. Regenwald trifft auf Küste. Sanftes und grünes Hügelland trifft auf rauschende Wasserfälle.

Da wir noch einige Tage Zeit haben, bis wir in Cairns sein müssen, entschlossen wir uns doch noch einmal ein bisschen den Norden der Ostküste zu erkunden. Als erstes besuchten wir die berühmten „Wallaman-Falls“ einen der größten einstufigen Wasserfälle. Knapp 300 Meter stürzt sich das Wasser hier tosend in die Tiefe. Aber auch die Millaa-Millaa-Falls uns einige kleinere Wasserfälle auf der Rundreise sind einen Besuch wert.

Oberhalb von Cairns gibt es nur noch eine geteerte Straße. Und auch diese geht irgendwann nach ein paar hundert Kilometern in eine unbefestigte Straße über, so dass sie nur noch mit Allrad-Autos befahrbar ist. Hier war vor einigen Wochen noch alles überflutet, und das Wasser steht teilweise immer noch ziemlich hoch auf den Wiesen. Wo die Straßen etwas tiefer liegen, sind die Aufräumarbeiten teilweise immer noch nicht ganz abgeschlossen und man erkennt deutlich, das Teile der Straße noch vor kurzen unter Schlammmassen begraben waren. Ganz oben im Norden, ist die Straße sogar immer noch gesperrt. Gut, dass wir nicht vor 3 Wochen hier waren, sonst hätten wir wie viele andere auch hier oben festgesteckt. Abgesehen von einem einsamen Campingplatz, der uns Obhut für eine Nacht gab, gibt es hier oben wirklich so gut wie gar nichts. In beide Richtungen kann man 100 Kilometer fahren ohne auch nur ein Gebäude zu entdecken 😀 Sogar die einzige Tankstelle hier macht erst im März wieder auf. Ziemlich einsame Gegend. Nur eine Menge Bananenplantagen und Zuckerrohrfelder gibt es hier. Da es nun aber tatsächlich anfängt schon wieder teils recht heftig zu regnen und sich die Bäche und Wiesen wieder mit Wasser füllen, machen wir doch lieber wieder auf den Weg nach Cairns. Nun sind wir nur noch knapp 80 Kilometer oberhalb und wieder in gut besiedelten Gebieten 🙂