Am Vormittag fuhren wir von Townsville aus mit der Fähre auf die kleine Insel „Magnetic Island“. Diese ist nur ca 50 m² groß und lässt sich wunderbar an einem Tag vollständig besichtigen. Es gibt hier mehrere schöne Strände und einige Wanderwege, von denen aus man mit etwas Glück wild lebende Koalas in den Bäumen erspähen kann. Wir mieteten uns ein kleines „Moke-Auto“, eine Art Buggy für unsere Spritztour. Keks hatte natürlich einen rießen Spaß dabei, das kleine und offene Gefährt erst einmal richtig über die Insel zu scheuchen 😀 Ein tolles Gefühl damit durch die Gegend zu sausen. Nach einigen kurzen Spaziergängen (zum wandern war es heute viel zu heiß) und Besuchen am Strand, fuhren wir gegen Mittag ins Koala Sanctuary der Insel. Gekommen waren wir eigentlich wegen der Ankündigung, dass man hier noch einmal die Gelegenheit bekommt, einen Koala zu halten. Diese Erwartungen wurden jedoch noch weit übertroffen! Das ganze entpuppte sich als eine Art kleiner Wildpark, in dem es Leguane, Krokodile, Schlangen Koalas und Schildkröten gibt. Alles Tiere, die in der freien Natur nicht mehr überleben könnten und hier ein zu Hause gefunden haben. Wir nahmen an einer geführten Tour teil und wurden sehr positiv überrascht. Trotz einer recht großen Gruppe nahm sich unsere Führerin sehr viel Zeit für jeden, und jeder der mochte konnte fast alle diese Tiere streicheln oder auf die Hand/Arm nehmen. So streichelten wir Schildkröten, ließen Leguane über unsere Hände laufen, streichelten und hielten (in Krümels Fall) einen Koala und durften sogar eine rießige Schlange halten und Fotos machen. Ein sehr komisches Gefühl, wenn sich die Schlange um den Körper windet und einen umschlingt 😀 Da ist so ein kleines Koalabärchen doch um einiges kuscheliger 🙂

Nachmittags ging es per Fähre wieder zurück und wir besuchten auf dem Rückweg zum Campingplatz noch das große Aquarium in Townsville, wo wir noch einmal allerlei Fische und andere Meeresbewohner sehen konnten.

Townsville war vor einigen Wochen besonders heftig von den Überschwemmungen betroffen. Jetzt sieht man noch einige nasse Wiesen wo etwas Wasser steht, was dort nicht hingehört, aber das schlimmste scheint hier zum Glück überstanden zu sein. Die Temperaturen klettern wieder an die 40° Marke und die Sonne brennt erbarmungslos. Ohne Stromanschluss für die Klimaanlage lässt es sich derzeit kaum aushalten. Gut, dass es hier überall ausreichend Campingplätze gibt 🙂