Krümel & Keks

Unser Reisetagebuch

Harley-Tour

Nun neigt sich unsere Zeit hier doch sichtlich dem Ende zu. Wir entschlossen uns zum Abschluss noch eine schöne Motorradrunde durch den Regenwald zu drehen. Also mieteten wir uns am Montag eine Harley-Davidson und zogen damit los. Es ging durch verschlungene Straßen nach Kuranda, von da aus über Mareeba hoch nach Port Douglas. Wunderschöne Serpentinen durch üppiges Grün. Eine perfekte Motorradstrecke. Zurück nach Cairns ging es dann direkt entlang der Küste mit herrlichen Ausblicken auf das Meer. Eine tolle Tour und ein wunderschöner Abschluss für unsere Reise.

Nun werden nur noch die Koffer gepackt und das Wohnmobil hergerichtet, dann geht es morgen zum Flughafen und ab nach Hause. Was für eine beeindruckende Zeit!

Great Barrier Reef

Ein absolutes must-do in Cairns ist natürlich ein Schnorchelausflug ins berühmte Great Barrier Reef. Das wollten wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen und so buchten wir eine eintägige Schnorcheltour. Mit dem schnellsten Boot Cairns ging es hinaus zu zwei verschiedenen Ankerpunkten, von wo aus wir das Riff erkunden konnten. Wir waren eine sehr große Gruppe, doch die Organisation war sehr gut, so dass es kein Problem war. Jeder hatte ausreichend Platz und Zeit. Die Crew war sehr hilfsbereit und gut vorbereitet. So konnten wir viel Zeit im Wasser verbringen und das Riff in seiner ganzen Farbenpracht und Fischvielfalt erleben. Tausende kleinerer und größere Fische schlängelten sich an uns vorbei, lugten neugierig in die Kamera oder begleiteten uns ein Stück beim schwimmen. Immer wieder faszinierend wie viel unter Wasser los ist. Sogar der ein oder andere kleine Hai ließ sich kurz blicken. Sie waren allerdings sehr scheu und wollten sich einfach nicht fotografieren lassen 😀 Ein wunderschöner Ausflug, der einen guten Abschluss für unsere Aktivitätenliste darstellt.

Kuranda

In Cairns haben wir einen schönen kleinen Campingplatz gefunden, auf dem wir es uns nun die letzten Tage gemütlich machen. Cairns ist eine recht kleine Stadt und sehr übersichtlich. Sie lässt sich gut dem Fahrrad erkunden und von hier aus kann man auch einige Ausflüge unternehmen.

So fuhren wir gestern mit der Scenic-Railrail, einer schönen alten Lokomotive nach Kuranda. Die 37 km Gleise erklimmen insgesamt über 300 Höhenmeter! Es ging also stetig bergauf, durch dichten Regenwald und über Schluchten. Herrliche Panoramabilder von Wasserfällen und atemberaubende Landschaften zogen langsam an uns vorbei. Kuranda selbst ist ein kleiner „Hippie-Ort“, der ausschließlich vom Tourismus lebt. Hier reihen sich hunderte bunte Läden aneinander, die Luft richt nach Räucherstäbchen und es gibt allerlei Kunstgegenstände, bunte Tücher und Traumfänger zu kaufen. Sehr gemütlich. Wir entdeckten sogar ein deutsches Lokal, in dem es Bratwurst und deutsche Volksmusik gab 😀

In unserer Tour inbegriffen, war auch ein kleiner Rundgang durch einen Wildpark, in dem wir diesmal sogar endlich einen „Tasmanischen Teufel“ sehen konnten. Sehr niedlich 🙂

Anschließend ging es weiter mit der „Army-Duck“-Tour. Wir fuhren in „Amphibien-Gefährten“ quer durch den Regenwald und lernten einiges über die Tier- und Pflanzenwelt. Auch durchs Wasser ging es problemlos, unser Auto verwandelte sich einfach in ein Schiff und schwamm hindurch. Eine sehr lustige Tour!

Direkt im Anschluss gab es eine Tanzshow der Aboriginals. Diese war sehr eindrucksvoll. Barfuß und in Kriegsbemalung tanzen sie zu Didgeridoo-klängen und klopften mit ihren Holzstäben den Takt. Danach demonstrierten sie in kleineren Gruppen noch einmal ganz genau, wie man ein Didgeridoo spielt, und mit Speer und Bumerang jagt. Eine sehr interessante Kultur.

Zurück nach Cairns ging es dann mit der Skyrail, einer knapp 8 km kilometerlangen,sehr hohen Seilbahn. Wir schaukelten in einer kleinen Gondel direkt über den Regenwald hinweg und es boten sich uns traumhafte Ausblicke auf Cairns und das Meer.

Ein wundervoller Tag, mit der perfekten Mischung aus Show und Natur.


Der Norden vom Osten

Nun sind wir wieder in nördliche Richtung unterwegs. In der Nähe von Cairns und nördlich davon gibt es wunderschöne Natur zu bewundern. Regenwald trifft auf Küste. Sanftes und grünes Hügelland trifft auf rauschende Wasserfälle.

Da wir noch einige Tage Zeit haben, bis wir in Cairns sein müssen, entschlossen wir uns doch noch einmal ein bisschen den Norden der Ostküste zu erkunden. Als erstes besuchten wir die berühmten „Wallaman-Falls“ einen der größten einstufigen Wasserfälle. Knapp 300 Meter stürzt sich das Wasser hier tosend in die Tiefe. Aber auch die Millaa-Millaa-Falls uns einige kleinere Wasserfälle auf der Rundreise sind einen Besuch wert.

Oberhalb von Cairns gibt es nur noch eine geteerte Straße. Und auch diese geht irgendwann nach ein paar hundert Kilometern in eine unbefestigte Straße über, so dass sie nur noch mit Allrad-Autos befahrbar ist. Hier war vor einigen Wochen noch alles überflutet, und das Wasser steht teilweise immer noch ziemlich hoch auf den Wiesen. Wo die Straßen etwas tiefer liegen, sind die Aufräumarbeiten teilweise immer noch nicht ganz abgeschlossen und man erkennt deutlich, das Teile der Straße noch vor kurzen unter Schlammmassen begraben waren. Ganz oben im Norden, ist die Straße sogar immer noch gesperrt. Gut, dass wir nicht vor 3 Wochen hier waren, sonst hätten wir wie viele andere auch hier oben festgesteckt. Abgesehen von einem einsamen Campingplatz, der uns Obhut für eine Nacht gab, gibt es hier oben wirklich so gut wie gar nichts. In beide Richtungen kann man 100 Kilometer fahren ohne auch nur ein Gebäude zu entdecken 😀 Sogar die einzige Tankstelle hier macht erst im März wieder auf. Ziemlich einsame Gegend. Nur eine Menge Bananenplantagen und Zuckerrohrfelder gibt es hier. Da es nun aber tatsächlich anfängt schon wieder teils recht heftig zu regnen und sich die Bäche und Wiesen wieder mit Wasser füllen, machen wir doch lieber wieder auf den Weg nach Cairns. Nun sind wir nur noch knapp 80 Kilometer oberhalb und wieder in gut besiedelten Gebieten 🙂


Billabong-Sanctuary

Das Billabong-Sanctuary ist eine Mischung aus Tierkrankenhaus und Wildpark. Hier leben Dingos, Kängurus, Wombats, Reptilien, Koalas und vieles mehr. Wir kauften uns zwei Tüten Futter und machten uns natürlich sogleich daran die süßen Kängurus zu füttern und zu streicheln. Immer wieder ein schönes Erlebnis diese eigentlich recht scheuen Tiere so nah erleben zu können. Sogar die Dingos sind hier so gut erzogen, dass sie wie normale Hunde an der Leine gehen und sich streicheln lassen. Kaum vorstellbar, dass sie in freier Wildbahn Menschen angreifen.

Dann ging es los mit den Führungen. Als erstes waren die Wombats dran. Wir erfuhren einiges über diese niedlichen aber auch recht rauen Bewohner und durften „Wanda“ ausgiebig streicheln und fotografieren. Das Wombat „Ruben“ durften wir danach sogar auf den Arm nehmen. Danach waren die Koalas dran. Hier konnten wir mit „Tinkerbell“ knuddeln. Und zum Schluss kam die Reptilien Show. Hier durften wir noch einmal Schlangen, Krokodile und Lizzards streicheln bzw. halten. Besonders die großen Schlangen fühlen sich doch recht komisch an, wenn sie sich um Hals und Oberkörper schlängeln 😀

Magnetic Island

Am Vormittag fuhren wir von Townsville aus mit der Fähre auf die kleine Insel „Magnetic Island“. Diese ist nur ca 50 m² groß und lässt sich wunderbar an einem Tag vollständig besichtigen. Es gibt hier mehrere schöne Strände und einige Wanderwege, von denen aus man mit etwas Glück wild lebende Koalas in den Bäumen erspähen kann. Wir mieteten uns ein kleines „Moke-Auto“, eine Art Buggy für unsere Spritztour. Keks hatte natürlich einen rießen Spaß dabei, das kleine und offene Gefährt erst einmal richtig über die Insel zu scheuchen 😀 Ein tolles Gefühl damit durch die Gegend zu sausen. Nach einigen kurzen Spaziergängen (zum wandern war es heute viel zu heiß) und Besuchen am Strand, fuhren wir gegen Mittag ins Koala Sanctuary der Insel. Gekommen waren wir eigentlich wegen der Ankündigung, dass man hier noch einmal die Gelegenheit bekommt, einen Koala zu halten. Diese Erwartungen wurden jedoch noch weit übertroffen! Das ganze entpuppte sich als eine Art kleiner Wildpark, in dem es Leguane, Krokodile, Schlangen Koalas und Schildkröten gibt. Alles Tiere, die in der freien Natur nicht mehr überleben könnten und hier ein zu Hause gefunden haben. Wir nahmen an einer geführten Tour teil und wurden sehr positiv überrascht. Trotz einer recht großen Gruppe nahm sich unsere Führerin sehr viel Zeit für jeden, und jeder der mochte konnte fast alle diese Tiere streicheln oder auf die Hand/Arm nehmen. So streichelten wir Schildkröten, ließen Leguane über unsere Hände laufen, streichelten und hielten (in Krümels Fall) einen Koala und durften sogar eine rießige Schlange halten und Fotos machen. Ein sehr komisches Gefühl, wenn sich die Schlange um den Körper windet und einen umschlingt 😀 Da ist so ein kleines Koalabärchen doch um einiges kuscheliger 🙂

Nachmittags ging es per Fähre wieder zurück und wir besuchten auf dem Rückweg zum Campingplatz noch das große Aquarium in Townsville, wo wir noch einmal allerlei Fische und andere Meeresbewohner sehen konnten.

Townsville war vor einigen Wochen besonders heftig von den Überschwemmungen betroffen. Jetzt sieht man noch einige nasse Wiesen wo etwas Wasser steht, was dort nicht hingehört, aber das schlimmste scheint hier zum Glück überstanden zu sein. Die Temperaturen klettern wieder an die 40° Marke und die Sonne brennt erbarmungslos. Ohne Stromanschluss für die Klimaanlage lässt es sich derzeit kaum aushalten. Gut, dass es hier überall ausreichend Campingplätze gibt 🙂

Whitsunday Island

WOW! Was für ein unglaubliches Wochenende. Die letzten zwei Tage durften wir auf unserem Segelboot, der „Solway Lass“ auf hoher See verbringen. Samstag Nachmittag ging es an Bord und wir fuhren hinaus zu den Whitsunday´s, einer wunderschönen Inselgruppe vor Australien. Der wohl bekannteste Platz hier ist der Whitehaven Beach, der aus ganz besonders feinem Sand besteht, den nur die NASA für ihre Teleskoplinsen von hier entfernen darf. Ein Blick von der Aussichtsplattform und man versteht warum diese Inseln ganz besonders berühmt sind. Der lange weiße Strand ist umgeben von tausenden Blau- und Türkistönen. Eine atemberaubende Aussicht!

Im Wasser tummeln sich hier „Lemon-Sharks“, das sind zitronenfarbene Haie, die ausgewachsenen Exemplare werden bis zu 1 1/2 Meter lang. Im Badebereich sind aber zum Glück nur die Baby´s vertreten, die einem munter um die Beine schwimmen. Diese sind dann nur ca. armlang und harmlos.

Auch an den anderen Inseln an denen wir vorbei segelten, zeigten sich mal größere, mal kleinere Strandabschnitte, umgeben von Regenwald und Korallenriffen. Traumhaft! Hier konnten wir auch zwischendurch immer wieder Schnorchelgänge unternehmen und die Korallen unter uns erkunden. Wenn wir vor Anker lagen wurde das „Tarzan-Rope“ ausgeworfen, ein langes Schwungseil von dem aus man sich vom Schiff ins Meer schwingen konnte.

Unsere Tour war sehr angenehm, vor allem da wir eine nette, kleine Reisegruppe hatten und wir somit ausreichend Platz auf dem Schiff zur Verfügung hatten. Die Solway Lass hat eine lange und interessante Geschichte, die ihr gerne auf der offiziellen Seite nachlesen könnt: https://solwaylass.com/

Unsere Crew war rund um die Uhr für uns da und versorgte uns mit mit super tollen Menüs. Auch nach jedem Strandbesuch oder Schnorchelgang stand schon wieder etwas zu Essen für uns bereit. Während der Fahrt duften wir ganz vorne am Schiff im Netz mitfahren, wo es sich herrlich ausruhen und/oder schlafen ließ. Hier konnte man auch einen tollen Sonnenuntergang und Abends die Sterne beobachten. Und das alles im Netz auf dem Segelboot auf hoher See! 🙂

Ein tolles Wochenende und wunderbares Erlebnis! Die Whitsunday´s können wir auf jeden Fall weiter empfehlen 😉

Valentinstag!

Nach einem super schönen guten Morgen Gruß aus Deutschland (Vielen Dank ihr Lieben!) begannen wir den Tag ganz gemütlich. Da durch euer Video die Kuchenlust geweckt wurde, gingen wir in einem Café frühstücken, wo es ein tolles Frühstück/Mittagessen gab (Pfannkuchen mit Vanilleeis und Schokosauce, hmmm :D) .

Keks gelang es sogar einen Blumenstrauß und ein süßes kleines Plüschkänguru zu besorgen 🙂 Den restlichen Nachmittag verbrachten wir am Strand und machten ein paar Bilder, bevor wir am Abend wieder aufbrachen um uns eine Pizzeria zu suchen. Da es jedoch auch hier in Australien scheinbar Tradition ist am Valentinstag Essen zu gehen, gestaltete es sich etwas schwierig einen Tisch zu bekommen, so dass wir beschlossen uns eine Pizza mitzunehmen und den Abend gemütlich auf dem Campingplatz ausklingen zu lassen.

Ein wunderschöner Tag voller glücklicher Momente, viel Sonnenschein und Freude über all die Lieben Grüße von euch! Vielen Dank dafür! 🙂

1770

Wir verbringen nun 2 Tage in dem kleinen Ort 1770, in der Nähe von Agnes Water. Hier haben wir einen wunderschönen Campingplatz direkt am Wasser gefunden. Der Ort ist benannt nach der Landung von James Cook im Jahre 1770 hier in einer kleinen Bucht. Das Wasser ist sehr klar und warm. Einige kleinere Schiffe liegen hier vor Anker und ein untergegangenes Segelboot lässt sich per Schnorchel gut erkunden. Hier lässt es sich herrlich baden, mit den Luftmatrazen schwimmen und auch Stand-up-Paddel-Board fahren. Dies probierten wir heute zum ersten mal aus. Es ist ziemlich leicht und gar nicht so anstrengend wie wir erwartet hätten. Auf dem Board lässt es sich gut vorankommen. Anders als auf den Luftmatratzen, auf denen man ziemlich schnell in eine Strömung hinaus Richtung Meer gezogen wird. Außerdem lauern hier noch mehr Gefahren. Hier gibt es einige scharfe Korallen und Steine an denen man sich schnell im flachen Wasser Füße und Hände aufschlitzt. Außerdem lauern hier einige heimtückische blaue Quallen, die ca 30 Minuten lang furchtbar auf der Haut brennen, wenn sie einen erst einmal erwischt haben. Dies musste Keks heute schmerzhaft feststellen. Zum Glück sind sie aber nicht weiter gefährlich und das brennen lässt nach einiger Zeit wieder nach.

Wenn man besagten Gefahren aus dem Weg geht, ist es hier ansonsten aber einfach nur traumhaft schön und ruhig! Auf den sanften Wellen spiegelt sich die Abendsonne und die Palmen stehen bis an den Sandstrand heran. Ein toller Ort!

Fraser Island

Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt. Und ein sehr beliebtes Reiseziel von Touristen und Einheimischen zugleich. Und das zu recht, wie wir am Wochenende feststellen durften. Mit der Fraser-Island-Adventure-Tour die wir gebucht hatten, haben wir definitv alles richtig gemacht. Wir wurden am Campingplatz abgeholt und nach ca 1 stündiger Fährenfahrt erreichten wir Fraser am Samstag Vormittag. Unser Guide Dave machte diese Tour mit seinem Fachwissen und seiner lustigen Art zu einem einmaligen Erlebnis.

Auf der Insel sind nur 4×4 Autos erlaubt, alles andere würde es hier keine 3 Meter weit schaffen. Die „Straßen“ bestehen wie alles andere hier komplett aus Sand. Unser Offroadbus hatte damit meist keine Schwierigkeiten. Wir sausten und hüpften über die Sanddünen und durch rießige Löcher im Sand. So durchgeschüttelt wie auf dieser Fahrt wurden wir schon lange nicht mehr. Mehr als einmal hatte man das Gefühl, der Bus müsse jeden Moment umkippen. Bereits gegen Mittag stellte sich uns dann doch tatsächlich ein Baum in den Weg, der den Kampf mit unserer Busscheibe gewann. Die drei neben dieser Scheibe kamen aber zum Glück mit dem Schrecken und mit Scherben berieselt davon. Außer ein paar kleinen kratzern, ist zum Glück nichts weiter passiert. Nach dem Mittagessen bekamen wir dann auch gleich einen Ersatzbus 😀

Fraser Island bietet kilometerlange, ruhige Sandstrände, Regenwald und rießige, klare Frischwasserseen zum Baden. Wir machten viele Zwischenstopps um zu baden, zu wandern oder uns von Dave die Tier- und Pflanzenwelt auf der Insel erklären zu lassen. Zu den Mahlzeiten fuhren wir immer kurz ins Hotel, wo uns stets ein umfangreiches Buffet erwartete. Hier verbrachten wir dann auch die Nacht. Abends lud uns Dave dann noch zu einem Strandspaziergang im Dunkeln ein. Er erklärte uns Sternenbilder und zeigte uns, wie wir den nassen Sand unter uns zum leuchten bringen konnten. Mit ein paar Bierchen und in sehr netter Reisegesellschaft ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Der nächste Tag war genauso schön wie der vorherige. Hopsend bahnten wir uns den Weg durch den Sand, badeten und wanderten. Hier ist es wirklich wunderschön und nun können wir die Begeisterung der Besucher hier verstehen. Das einzige worauf man hier ein bisschen Acht geben muss, sind die vielen Dingos die hier sehr verbreitet und teils recht aggressiv sind. Angriffe auf Menschen sind hier wohl keine Seltenheit. Doch die wenigen Dingos, die wir zu Gesicht bekamen, zeigten sich zum Glück friedlich und wenig interessiert an uns. Sie suchten gemütlich zwischen den Autos nach Essen und nahmen kaum Notiz von den Menschen herum. So konnten wir in Ruhe die schöne Landschaft genießen und die Insel mit all seiner wunderbaren Vielfalt in uns aufnehmen.